Bauer Daxenbichler mit Stier
Herrmannsdorfer Schweinebauern
Josef Abinger mit Pinzgauer Ochse
Nachbar-Bauern und Partner-Lieferanten
Die Herrmannsdorfer Landwerkstätten sind so dimensioniert, dass von Anfang an für die Auslastung der Lebens-Mittel-Werkstätten eine Kooperation mit Bio-Landwirten in der Nachbarschaft angestrebt wurde. Die von den Landwirten liebevoll gezogenen Pflanzen und Tiere werden in unseren Werkstätten ihrem hohen Wert entsprechend behandelt und verarbeitet.
Nur Ochsen und Färsen
Was die 100 Ochsen vom Ochsenbauern Abinger, einem unserer Rinder-Bauern, zu besonderen Ochsen macht? Da ist mal das Futter: Gras, Getreide oder Mais aus dem eigenen Anbau und Wasser aus der eigenen Quelle. Und nichts ist im Spiel, was das Wachstum der Tiere beschleunigt. Zeit lassen ist das Gebot der Qualität, in Ruhe reifen bis zu einem Alter von 3,5 Jahren. Aber immer in Bewegung, nicht wie der Mensch befiehlt, sondern wie die Tiere es selbst wollen, im Winter im Laufstall, im Sommer auf der Weide. So entsteht tiefrotes Fleisch mit der schönen Fettäderchen-Marmorierung. Das Fett erst gibt dem Fleisch Geschmack und Zartheit. Geschlachtet werden in Herrmannsdorf nur Ochsen und Färsen, keine schnell gemästeten Bullen, denn deren Fleisch ist fad, ausdruckslos und langweilig.
Vollmilchkälber
„Hochtechnisierung mit Verständnis für die Kreatur – so sehe ich meine Arbeit “, sagt Bauer Anton Daxenbichler, der den Herrmannsdorfer Landwerkstätten Kälber bringt. Etwa 65 Stück Vieh stehen in seinem Stall. Die Kälber bekommen Natur pur zu fressen: Vollmilch, Gras und Heu zum Knabbern. „Je gesünder die Kühe sind, desto mehr Kälber bekommen sie.“ Mit bis zu 10 Kälbern im Laufe ihres Lebens liegen die Tiere deutlich über dem Durchschnitt. Dass es den Tieren gut geht, das sieht man – und das schmeckt man, und so soll es ja auch sein.
Schafe brauchen Platz
Von Ende April bis Anfang Dezember führt unser Schafbauer Günter Worel seine Herde, in der malerischen Umgebung von Wiesenfelden von Weide zu Weide. Unersetzliche Hilfe leisten ihm dabei seine ausgebildeten Border Collies als Hütehunde für die dreihundert Mutterschafe mit ihren Lämmern. „Schafe müssen einfach auf die Weide und dort ihr Gras fressen dürfen“ Bewegung an der frischen Luft und „Sonnenkraft tanken“ ist sehr wichtig für die Gesundheit und Fruchtbarkeit der Tiere. Deshalb haben die Schafe auch im Winter beliebig viel Auslauf und finden in warmen trockenen Stallungen frisches Futter und Schutz vor Nässe und Kälte. Aufgrund dieser natürlichen Haltung und Pflege brauchen die Bioland-Schafe keine vorbeugenden Arzneimittel und gedeihen rundherum prächtig. Zufriedene Kunden und Tiere, die ihr Leben würdig und artgerecht verbringen dürfen, zeigen uns, dass wir auf dem richtigen Wege sind.