Während unseres Jubiläumsjahrs finden Sie jede Woche eine lustige, erhellende oder wissenswerte Anekdote oder Zeichnung aus unserer Geschichte. Hier und als Postkarte in unsere Geschäften!

18/40— 2008 startete Herrmannsdorfer ein bis heute erfolgreiches Projekt: das Zweinutzungshuhn als Alternative zu Hochleistungshühnern. Was es damit auf sich hat, können Sie hier nachlesen: Zu den Landhühnern

17/40— Das Buch „Auf der Suche nach den Überlebens-Mitteln – aus Mitdenkenlust“ erschien bereits 1995.
Text: Karl Ludwig Schweisfurth, Konzept und Grafik: Hans-Georg Kortmann, Paris

16/40— Unsere Glückskleesau, liebevoll „Berta“ genannt, ist ein echter Schnappschuss aus den 80er Jahren, nach wie vor beliebt und aus Herrmannsdorf nicht wegzudenken. Schwein gehabt seit 40 Jahren!

15/40— Das Lamm, das eine Fahne trägt, stellt eins von drei Zunftzeichen des Metzgerhandwerks dar. Unser goldenes Lamm am Eingang von Herrmannsdorf ist ein handgeschmiedetes Kunstwerk und ein beliebtes Fotomotiv.

Das goldene Lamm von Herrmannsdorf

14/40Für unsere täglichen Lebensmittel hatte Karl Ludwig Schweisfurth eine eigenwillige Schreibweise etabliert. Lebens-Mittel, denn es sind schließlich die Mittel, die wir zum Leben brauchen. Foto: Rotgelegter Bäckchenpresssack

13/40 — 1999 besucht Bundespräsident Johannes Rau Herrmannsdorf, schaut sich interessiert um und speist mit den Herrmannsdorfer Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu Mittag. Karl Ludwig Schweisfurth kennt Johannes Rau aus seiner Zeit als Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen.

12/40 — Eine Inspiration war für uns das Buch „Small ist beautiful“ (1973) von Ernst Friedrich Schumacher. Darin plädiert der Autor für ein nachhaltiges, dezentrales Wirtschaftssystem, das auf den Menschen und die Umwelt Rücksicht nimmt, anstatt bloßem Wachstum zu folgen. Der Untertitel lautet auf Deutsch „Die Rückkehr zum menschlichen Maß“. Eine ökologische Bewegung gegen Gigantismus, für regionale Strukturen und Nachhaltigkeit in der Ökonomie.

11/40 — Erste private Versuchsanstalt für symbiotische Landwirtschaft, gegründet von Karl Ludwig Schweisfurth.
Der Gründer von Herrmannsdorf, Karl Ludwig Schweisfurth, hatte stets das Ziel, die ökologische Tierhaltung und die guten Lebensmittel noch besser zu machen. 2004 startete er ein wissenschaftlich begleitetes Projekt, die symbiotische Landwirtschaft. Auf einer Fläche von fünf Hektar hat er über Jahre beobachtet und erforscht, wie Schweine, Hühner, Gänse und Schafe zum gegenseitigen Nutzen zusammenleben können, Sommer wie Winter draußen, in mobilen Hütten. Diese „Erste private, landwirtschaftliche Versuchsanstalt für symbiotische Landwirtschaft“ hat uns viele Erkenntnisse und Anerkennung gebracht. 2014 wurde das Projekt abgeschlossen.

10/40 — Perlen vor die Säue? Wir hängen der Sau die Perlenkette um!
Hans-Georg Kortmann hat das erste Marketing für Herrmannsdorfer gemacht. Die von ihm erschaffene Perlensau war von Anfang an dabei und erfreut sich auch nach 40 Jahren noch größter Beliebtheit.

09/40 — „Alle guten Dinge haben etwas Lässiges und liegen wie Kühe auf der Wiese.“ (Friedrich Nietzsche)
Photo: Dr. Günter Postler

08/40 — Nur der ist ein guter Metzger, der die Tiere liebt!
(Karl Ludwig Schweisfurth)
Photos: Hans-Günther Kaufmann

Metzgerkarte

07/40 — 2004 entwickelte Karl Ludwig Schweisfurth die vielbeachtete Ausstellung „Was essen wir wirklich – Hauptsache billig, Hauptsache satt?“ Gezeigt im Staatlichen Museum für Völkerkunde/München, im Zentrum für Umwelt und Kultur Benediktbeuern und in Herrmannsdorf!

Ausstellung "Hauptsache satt"

06/40 — „Nähe und Vielfalt“ gezeichnet von von Cornelia von Seidlein.

06/40, Zeichnung Cornelia von Seidlein

05/40 — Herrmannsdorfer Hecken
Wir haben 10 km Hecken in Herrmannsdorf gepflanzt. Ein Ort für viele, heute teils seltene Insekten, Vögel, Wildtiere und ein Wind- und Erosionsschutz, von dem wir heute noch profitieren.
Zeichnung: Christine Scharfen, www.artwebse.de

Herrmannsdorfer-Hecken, Zeichnung Christine Scharfen

04/40 — Unsere Schwäbisch-Hällischen Schweine
1988 sind die Schwäbisch-Hällischen Schweine in Herrmannsdorf eingezogen. Wir haben diese alte Rasse zusammen mit anderen Bauern vor dem Aussterben bewahrt – durch tiergerechte Haltung und Herstellung guter Fleischwaren.

Herrmannsdorfer Schwäbisch-Hällische Ferkel

03/40 — „Die Kunst vernetzt zu denken – die Welt ist mehr als Ursache und Wirkung.“
Prof. Frederic Vester, Systemforscher hat 1985 das System der Landwerkstätten entwickelt.

Frederic Vester

02/40 — „Ich habe das ganze Jahr die Augen offen gehalten!“
Zeichnung: Jean-Pierre (Le Boucher Corpaato) Corpataux, der malende Metzger aus Fribourg, langjähriger Freund von Herrmannsdorfer.

Schweinchen hält die Augen offen

01/40 — „Das Leben in den Lebens-Mitteln erhalten.“
Karl Ludwig Schweisfurth, Gründer und Inspirator der Herrmannsdorfer Landwerkstätten bei seiner Lehr- und Wanderzeit in handwerklichen Metzgereien in Deutschland, Frankreich und in der Schweiz, sowie in industriellen Fleischfabriken in den USA.

Karl Ludwig Schweisfurth als junger Metzger

Karl Ludwig Schweisfurth als junger Metzger