Vor bald 30 Jahren wurden in Herrmannsdorf viele verschiedene Obstbäume gepflanzt. Heute sind die Bäume groß, dienen den Bienen als „Weide“ und liefern jede Menge Obst für Saft und Schnaps.

Neben dem Parkplatz liegt die Obstwiese mit Apfel- und Zwetschgenbäumen. Das besondere an der Wiese: zwischen den Bäumen wachsen schwarze und rote Johannisbeeren.

Auf einem Areal von 3 ha nordwestlich vom Hof wurde in den 80er Jahren eine Permakultur eingerichtet, mit vielen Hecken, einem Teich, Apfel-, Birnen-, Pflaumen- und Quittenbäumen. In den Hecken gedeiht verschiedenes Wildobst, das neben unseren landwirtschaftlichen Nutztieren vor allem unserer heimischen Vogelwelt als wertvolle Nahrung dient. Heute nutzen wir diese Fläche als Obstweide. Zwischen den Bäumen stehen die mobilen Ställe der Legehennen, weidende Schafe und manchmal auch Rinder halten das Gras kurz. Am neu angelegten großen Teich leben von August bis Dezember unsere Enten und ein paar Gänse. Wir planen, hier noch eine kleine Fläche mit Herbsthimbeeren anzulegen.

Im Bienenhaus leben 10 Völker, die den Herrmannsdorfer Honig liefern. Unsere Bienen „verarbeiten“ unsere Obstblüten, Wiesenblumen, Ackerwildkräuter und Blüten der Bäume und Wildsträucher zu unserem Blütenhonig. Wenn die Witterung mitspielt können wir auch Waldhonig ernten. Diesen Honigtau sammeln unsere Bienen im nahegelegenen Wald vorwiegend von Fichten, Tannen und Eichen. Den Apfelsaft von den Obstwiesen bekommen Sie in unseren Geschäften im Herbst in 5-Liter-Einheiten, die Birnen, Zwetschgen und ein Teil der Äpfel werden zu Schnaps gebrannt, die Beeren verkaufen wir im Juni in unseren Obstabteilungen.

All das ist die Herrrmannsdorfer Landwirtschaft – vielfältig, lebendig und natürlich schön.